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anznsehen. Und Morven blikte auf sie mit Auge«der Liebe, aber er wagte noch nicht zu sprechen.
Der SohnOsla's lachte heimlich über dieThor-heit der Menschen. Er liebte dieselben nicht, dennsie hatten ihn verhöhnt; er achtete sie nicht, denner hatte die Weisesten unter ihren Greisen getäuscht.Er mied ihre Feste und Lustbarkeiten und lebte ein-sam für sich. Die Strenge seines Lebens vermehrtedie Ehrfurcht, die sein Verkehr mit dem Stern ihmgewonnen, und der Kühnste unter den Kriegernneigte sein Haupt vor dem Liebling der Götter.
Eines Tages wandelte er am Ufer des Stromsund sah einen gewaltigen Raubvogel vom Wasseraufstvßcn und auf einen Habicht Jagd machen, dernoch nicht die volle Kraft seiner Schwingen erlangthatte. Vvn Kindheit an hatte der einsame Mor-ven in den grosen Wäldern und an den Ufern desmächtigen Stroms gern ans die Art der Wesen ge-achtet, welche von der Natur dem Mensche» unter-worfen worden sind. Jezt sprach er, ans die Vö-gel blikend, zu sich selbst: „So geht es immer;durch List oder durch Gewalt sucht jedes Wesen sei-nes Gleichen zu bcmeistern." Während seiner Be-trachtung hatte der grose Vogel den Habicht nie-dcrgestoßen, und erschrvken und keuchend stürzte die-ser zu Moronis Füßen. Er hob den Habicht auf,und über ihm schrie der Geier und umzog in nähernund nähern Kreisen seine entrissene Beute. AberMorven scheuchte ihn fort und stektc den Harscht in