Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
22
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und znrükblikt und beim Iurükbliken schaudert, undihr Kindlci» in den Fluß wirft und beim Hörende» Gewimmers kein Mitleid fühlt, beim Geplatschnicht zittert: dieseu schauen die Sternenfürstcn ;n,diesen leiten sie den nnbewusten Schritt; aber dieSünde bleicht ihren Glanz nicht, kein Brrwnrswelkt ihre saltentose Jugend ab. Jedweder Sterntrug ein königliches Diadem, um die Lenden batteJedweder einen Gürtel, worauf manigfache, erha-bene Zeichen eingegraben standen; der Fuß einesJeden ruhte auf einer brennenden Kugel, und derrechte Arm lag auf dem Knie. Kein Glied undkeinen Zug des Antlizes regten sie, als den Zeige-finger der rechten Hand, der langsam deutend sichbewegte und die Sänksale der Menschen leitete, wiedie Hand der Sonnenuhr den Lauf der Zeit angibt.

Nur Einer von den drei tausend und zehn hattenicht dasselbe Ansehen, wie seine gekrönten Brü-der; ein Stern, kleiner als die übrigen und min-der stralcnd. Dem Gesicht dieses Sterns war nichtdie furchtbare Ruhe der Andern eingedrükt, son-dern Mismnth und Unzufriedenheit stand auf sei-ner mächtigen Stirn.

Und dieser Stern sprach zu sich selbst:Siehe!ich bin minder herrlich geschaffeng als meine Gesel-len, nud der Erzengel theilt mir keine so erhabeneGeschike zu. Nicht für mich sind die Lose der'Kö-nige und der Dichter, der Beherrscher der Men-schenreiche nnd der noch edler» Bewältiger und Be-