Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
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liug in der Nacht, die balde Schönheit der Weltwird verschlafen. Was am Tag kvmmt der heiligenRuhe, der Lieblichkeit und Stille gleich, die derMvnd jezt auf die Erde giest? Das," fuhr sieTrevvlyans Hand drükend fort,sind Stunden fürdas spätere Andenken, und Du, wirst Du sieje vergessen?^

In der Nachempfindung solcher Zeiten unddOrteliegt Etwas, das dem gewöhnlichen Leben nicht an-zugehören scheint, sondern eher eine Abschweifung indessen Geschichte bildet; sie gleicht einer Wanderungin eine idealere Welt, verbindet sich mit unfern ge-meiner« Erinnerungen nickt, sondern ruht geschie-den und vereinzelt in uns, um dort ewig als hoherSchaz zu liegen, aber nickt leicht zur Sprache ge-bracht z» werden. Es lebt Niemand, dem wir ihn an-vertraneu können: Wer vermag sich in Das zuversezcn, was wir damals gesuhlt? Solche Ange-denken sind es, die den Dichter, die das Buch ma-cken das Buck das wir als Vertrauten für dieGedanken, die ans unserer Brust lasten, uns Hervor-rufen. Wir schreiben, denn das Geschriebene istunser Freund, das leblose Papier unser Beichtiger;wir strömen auf dasselbe die Gefühle aus, die wirkeinem lebenden Ohr mittbeilcn können, und sinderleichtert, sind getröstet. Und hat der Dichterein schöneres Vorrecht als die übrigen Menschen,so ist es das Vermögen die Todten zu ehren dieSchönheit, die Tugend die nicht mehr sind, ins Le-