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leichten Lächeln, „mnß an Ihnen einen cntmnthigendcnTensor finden."
„Mein armer Castrnccio," versetzte Montaigne miteinem halben Seufzer; „er ist auch eines von jenen Opfern,die, so furchte ich, häufiger sind als man sich einfallcnläßt — von den Männern, deren Ansprüche und Strebenüber ihre Kräfte hinausgehen. Ich stimme einemgroßen deutschen Schriftsteller bei: daß Keiner das Rechthat, die ersten Stufen der Kunst zu betreten, wenner nicht die Ucberzeugung in sich findet, daß er Kraftund Ausdauer besitze, das Ziel zu erreichen. Castrncciokönnte ein ganz liebenswürdiges Glied der Gesellschaftwerden — ja, ein ganz tüchtiger und nützlicher Mann,wenn er die Fähigkeiten, die er besitzt, anwcndcnwollte, um nach einem Ziel zn streben, das ihm zuerreichen möglich wäre. Er hätte Talent genug, sicheinen Namen in jedem Beruf zn erwerben, außer indem des Dichters."
„Aber Autoren, welche die Unsterblichkeit erlangen,sind nicht immer solche ersten Ranges."
„Ersten Ranges in ihrer Art, vcrmuthe ich doch;wenn mich diese Art falsch oder trivial sepu sollte. Siemüsse» in Verbindung stehen mit der Geschichteihrer Literatur, man mnß von ihnen sagen können:Zn dieser Schule, sey sic nun gut oder schlecht, übten siediesen oder jenen Einfluß aus; mit Einem Wort, siemüssen einen Ring bilden in der großen Kette der Schrift-steller einer Nation, einen Ring, der später wohl etwavon den Oberflächlichen mag vergessen werden, aber