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2 (1838)
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und mich glauben lassen: sie sey zu großen Zweckenbestimmt, wenn die Erfahrung einmal ihr hitzigesBlut wird ernüchtert haben. Manche Nationen, wiemanche Menschen, gelangen erst später zur ReifeAndere scheinen Männer schon in der Wiege. Die Eng-länder, Dank ihrer derben sächsischen Abstammung,erhoben, nicht niedergedrückt durch Eingießung desnormannischen Bluts, waren nie Kinder. Der Unter-schied ist in die Augen fallend, wenn Sic die Reprä-sentanten beider in ihren großen Männern Schrift-stellern oder Staatsmännern betrachten."

Ja," sagte Montaigne,an Milto» und Crom-wcll ist nichts zu finden von dem glänzenden Muth-willen des Kinds. Nicht dasselbe kau» ich von Vol-taire oder Napoleon rühmen. Selbst Richelieu, dermännlichste unter unser» Staatsmännern, hatte so vielan fich von dem franzöfischen Kind, daß er sich ein-bildcte ein Iieau xurpon, ein Elegant, ei» Schöngeistimd Critikcr zu sepn. Was die Racinc'schc Dichter-schule betrifft, so waren sie dem Gängelband derNachahmung nicht entwachsen kalte Kopisten einesPscudo-Clasficismus, an dem sie nur die Form sahenund wovon sie nie den Geist faßten. Was ist so un-griechisch, unrömisch und »»hebräisch als ihre griechi-schen, römischen und hebräischen Dramen. Euresderben Shakcspcarc's Brutus selbst sein TroiluSund Eresfida haben den antiken Geist, gerade weilsie keine Nachahmungen von etwas Antikem waren.Aber unsere Franzosen kopirtcn die Riescnbildcr des