Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
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wicdertc ihre Begrüßungen mit einer Mischung vonVerschämtheit und Vornehmheit, halb linkisch und halbamnuthig; er murmelte einige »»verständliche Be-grüßungsworte, sank ans eine» Stuhl nieder und schienaugenblicklich ganz in Träumereien verloren. Maltra-vcrs betrachtete ihn und fand Wohlgefallen an seinemAcußcru, das, wenn nicht schön, auffallend und cigen-thümlich war. Er war außerordentlich schlank undschmächtig' seine Wangen hohl und farblos, undeine Fülle schwarzer seidener Locken wallten ihm bei-nahe bis zu den Schultern herunter. Seine Augen,tief in den Kopf gesunken, waren groß und von leb-haftem Glanz; und ein dünner sich hcrabkriimmenderSchnurrbart vermehrte noch das Herbe seines Mundes,den er mit dem Ausdruck finsterer und halb sarkastischerFestigkeit geschlossen hielt. Er war nicht gekleidet, wieman sich gewöhnlich kleidet; sondern er trug einen Frackvon dnnklcm Camclott, mit einem großen, heruntcr-geschlagcncn Hcmdkragen und einen schmalen Strei-fen schwarzer Seide mehr um den Hals gedreht alsgebunden; seine Beinkleider schloßcn straff an, und einPaar Halbsticfel vollendeten seinen Anzug. Es waroffenbar, daß der junge Mann Hund er war sehr jung,vielleicht etwa neunzehn bis zwanzig Jahre) sich derStutzerhaftigkcit des Malerischen hingab, welche dasZeichen einer größcrn Eitclkhit ist als die gewöhnlichereStutzerhaftigkcit der Mode.

Es ist erstaunlich, wie oft cs sich trifft, daß dasHinzukommcn eines einzigen neuen Gastes in einem