Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
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Sie mi'ifscn schon entdeckt haben, daß ich ein Engländerbin), >ch doch nothwendig ergriffen werden mußte vondem Enthusiasmus derer, die in meiner Nähe waren,als ich so nahe an einer der Begeisterung geheiligtenStelle hcrmnrndertc. UcbrlgcnS ist mein gegenwärtigerAufenthaltsort jene, der Ihrigen gegenüber liegendeUlla, mein Name Maltravcrs, nnd ich frcnc michdes Gedankens, daß ich nicht mehr einer Frau persön-lich unbekannt bin, deren Nnhm mir längst kund ge-worden."

Frau von Montaigne suhlte sich geschmeichelt durchEtwas in dem Benehmen nnd im Ton des Engländers,was weit mehr sagte als seine Worte; nnd in wenigenMinuten war cs, unter dem begünstigenden Einflußdes glücklichen Sichgchenlasscns ans dem Festland, alseb die ga»;c Gesellschaft sich seit Jahren schon gekannthätte. Weine nnd Früchte und andere einfache nndlingcsuchtc Erfrischungen wurden hcransgcbracht, nndans einem kunstlosen Tisch im Grase ansgestellt nmdiesen setzten sich die Gäste herum mit dem Wirth nndder Wirthln, und der klare Mond schien über ihnenund der silberne Sec schlummerte zu ihren Füßen. ESwar eine Scene für einen Boccaccio oder für 'einenClaude Lorain.

Das Gespräch fiel natürlich ans Musik; cs ist bei-nahe der einzige Gegenstand, von dem man im Allge-meinen sagen kann, daß die Italiener überhaupt ihnkennen und selbst diese Kcnntniß kommt ihnen, wieDogberrys Lesen nnd Schreiben, von selbst, von Natur;