Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
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Lächeln nusgoß und sagte:Dorr, Signor, ertrankeiner von Encrn Landsleute» bellissinio nomo!clie kn Kella!" ja dort, in der stolzen Blüthc seinervielversprechenden Jugend, seiner cdcln und beinahegöttlichen Schönheit vor den Fenstern ja vorden Augen seiner Braue hatte» die »»getrübtenWellen den Abgott manches Herzens den ammithigcn

und tapfer» L-c verschlungen! Und über seinem

Grabe wölbte sich der köstliche Himmel über cs hinwogte die triumphirende Musik. Es war wie die Moralder römischen Dichter, welche die Lebenden zu einemFesttag über dem vergessenen Grabe der Tobten anf-riefen.

Als jetzt das Boot das User berührte, redete.Frauvon Montaigne die Musiker an, rankte ihnen mit holderund nngczicrtcr Aufrichtigkeit für das mit solcher Zart-heit ihr dargcbrachtc Kompliment und lud sic ein,anszusteigcn. Die Milaneser, sechs an der Zahl, nah-men die Einladung an und legte» ihr Boot an derhöheren Küste an. Jetzt machte Herr von Montaigneseine Gattin aufmerksam auf ein Boot, das unter demSchatten des Ufers zurückgeblieben war, eingenommenvon einem jungen Mann, welcher mit verzückter Auf-merksamkeit der Musik zu lauschen geschienen, und dereinmal in den Chor, der zweimal wiederholt wurde,eingefallen war, mit einer so ausnehmend wohlklin-genden und in ihrer Tiefe so mcrallvollen Stimme,daß sic selbst die Bewunderung der Ständchcnbringererregt hatte.