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von Verehrung ihrer SeitS darin, zn wenig Leiden»schüft; — aber das konnte Folge ihrer Jugend undUnschuld sch»! Er wenigstens schien nichts zu vermissen,
— sie hatte ihn gewählt ans der ganzen Welt; und sowählig und bedenklich er selbst zu sehn glaubte — erberuhigte sich ohne einen Zweifel bei der Zuverlässig-keit ihrer Treue. Keine jener Ahnungen, die ihn imAnfang seiner Verlobung mit Florcncc gcängstigt,machte ihm jetzt zu schaffen. Die Neigung eines sojungen und arglosen Wesens schien ihm seine ganzeeigene Jugend zuriickzuführen; — wir sind immer nochjung, so lang die Jungen uns lieben können! — Plötz-lich bekam auch die Welt in seinen Augen ein heitere-res und schöneres Aussehen. — Die wiedcrgeborcneHoffnung versöhnte ihn mit seiner Laufbahn und mitseinem Geschlecht! Je mehr er Eveliucn znhörte, jemehr er jedes Zeichen ihrer lenksamen aber großmüthi-gen Natur beobachtete, um so mehr suhlte er sich ver-sichert, endlich ein für das seinigc passendes Herz ge-funden zu haben. Die schöne Heiterkeit ihres Gcmiiths
— fröhlich, und doch nicht ungestüm oder unstet —heiterte auch ihn durch unmerklichc Mitthcilung auf.Bei Evclincn scyn, war, wie sich im Sonnenscheineines glücklichen Himmels wärmen! Es war ein un-beschreibliches Entzücken für einen von den „grellenTönen und Schauspielen" dieser abgehetzten Welt er-mattete» Mann: die immer frischen und sprühendenEmpfindungen und Phantasier» zn belauschen, die auseiner Seele kamen, so neu in Allem, was uns das