Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
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und man könne wohl durch den Verkauf seiner Schmuck-fachen ihm auf die Spur kommen. Auch die Polizeiwurde in Bewegung gesetzt die wachsame Polizeivon Paris! Aber doch verging Tag um Tag undkeine Zeitung! Das Gcheimniß seiner Entmischungwurde Theresen sorgfältig verhehlt; und öffentlicheSorgen waren ein hinlänglicher Erklärungsgrnnd fürden Trübsinn auf de Montaignc's Stirne.

Evelinc hörte von Maltravcrs mit den gemischtenBewegungen des Mitleids, SchmcrzcnS und Schauersdie düstere Erzählung der Geschichte des Wahnsinnigen.Sie beweinte das Geschick FlorcncenS sie schauderteüber den Fluch, welcher Cäsarini betroffen; und viel-leicht wurde ihr Maltravcrs noch thcnrer durch denGedanken, daß in seinen Erinnerungen an die Ver-gangenheit so Vieles war, das ihm eine beruhigendeTrösterin zum Bedürfniß machte.

Sie kehrten nach Paris zurück verlobte undgebundene Liebende; und von nun an strebte Evelinesorgsam und entschlossen ans ihrer Seele jede Erinne-rung jeden sehnsüchtigen Gedanken an den ent-fernten Legard zu verbannen; sic fühlte die Heiligkeitder ihr aufcrlcgtcn Pflicht, des ihr gewordenen Ver-trauens, und sie beschloß, daß kein Gedanke in ihr jeanfkommcn sollte, welcher den großmüthigcn und zärt-lichen Geist betrüben könnte, der das Leben seinesLebens ihrer Sorge anvcrtraut hatte. Der Einflußvon Maltravcrs auf sie stieg noch in ihrem neuen,vertraulichen Verhältniß; und doch war noch zu viel