54
Sechste« Kapitel.
Par die In ckurn cziiercia e'I cn8to allorok t»tta In sronilosa sinpin snmilin,
Par die la lerra e I'ncgiin e sormi e spiripttlcissiiiii ll'aiiior 8vi>8> « sospiri.
1°S8«0.
Auf de Montaigne's Villa errieth Evelinc zumerstenmal ans den Blicken und dem Benehmen Mal-travcrs, daß sie geliebt war. ES war nicht mehrmöglich, die Zeichen der Neigung zu verkennen. Früherhatte er sich des Vortheils seiner Zahre und seiner Er-fahrung bedient, und pflegte zu warnen — zu ermah-nen — zu streiten — selbst zu tadeln; früher war soviel anscheinende Launenhaftigkeit — so viel frcmd-thuendc Kälte — so viel eigensinnige und plötzlicheVornehmheit in seinem Betragen gewesen; aber jetzt— war der ganze Mann verwandelt — der Mentorwar im Liebhaber verschwunden: — sein ganzes Wesenhing an ihrem Athemzug. Ihr leisester Wunsch undVergnügen schien sein Gesetz geworden zu scpn —keine Kälte unterbrach je die tiefe Hingebung seinesWesens; eine ängstliche, schüchterne, wachsame Sanft-heit trat an die Stelle all seiner frühern stolzen Selbst-beherrschung. Evelinc sah daß sie geliebt war, undjetzt schaute sie in ihr eigenes Herz.
Ich habe im Anfang dieses Buchs gesagt,. Evelinc