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verklärt und einhüllt! Wir trafen uns wieder — unddie Anziehung, welche mich vor Jahren an Sie gefesselthatte, übte plötzlich eine erneuerte Kraft. — Ich liebeSie, Eveline! — Ich liebe Sic mehr, als alle Wortesagen können! Ihr künftiges Geschick, Ihre Wohlfahrt,Ihr Glück enthalten und verkörpern alle mir noch für'sLeben bleibenden Hoffnungen! Aber unsere Jahre findungleich, Eveline. Ich habe Kummer erfahren — unddie Täuschungen und Erfahrungen, die mich von dergewöhnlichen Welt geschieden, haben mir mehr alssogar die Zeit selbst geraubt. Sie haben mich beraubtjener Lust an den gewöhnlichen Spielen und Zerstreuun-gen unscrS Geschlechts, welche immer zu behalten,Ihnen, holde Eveline, vergönnt scpn möge! Mir istschon die Zeit angebrochen, die der Prediger als dieMarkscheide des Alters nennt; — wo die Sonne undder Mond sich verdunkeln, und wo ich, außer in Ihnenund durch Sie, keine Lust mehr an irgend etwas habe.— Bcurtheilcn Sie, ob Sic ein solches Wesen liebenkönnen! Bcurtheilcn Sie — wen» nicht schon mein Gc-ständniß Sic zurückstößt und erkältet — wenn es Ihnennicht eine düstere und freudlose Zukunft darstcllt —ob cs möglich wäre, daß Sic Ihr Loos mit dem mci-nigen vermählten? Antworten Sic mir nicht nach denEingebungen der Freundschaft oder des Mitleids; dieLiebe, die ich für Sie empfinde, kann eine Antwortannehmcn nur von der Liebe allein, und von derIlebcrlcgung, welche aus der Liebe allein — in ihrerbcstaudvollen Macht — in ihrem gesunden Vertrauen