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ausgedrückt, das in ihm aufgckcimt war — um, wiecr damals glaubte, die letzte Seligkeit oder das krö-nende Elend seines Lebens zn begriindcn! In diesemAugenblick war cs eine Art von Instinkt, der ihmsagte, sic sehen allein; denn Wer hat nicht empfandenin jenen wenigen nnd denkwürdigen Stunden des Le-bens, wo die lang unterdrückte Liebe die Quelle übcr-fluthet und den ganzen Körper nnd den ganzen Geistzu durchdringcn scheint — daß dann ein Zauber umund in uns ist, der eine schärfere Ahnungskraft hatals der Geist selbst? Allein in solcher Stunde mit demGeliebten scheint uns die ganze äußere Welt zu ver-schwinden — und unser Fuß den Boden des Fccnlan-dcs betreten, unsere Lippen seine Lüfte getrunken zuhaben.
Sic waren allein. — Und warum zitterte Evelinc?
— Warum fühlte sic, daß eine-Krisis des Dasepns inder Nähe war?
„Miß Camcron — Evelinc," sagte Maltravers,nachdem sie einige Augenblicke schweigend fortgcwan-dclt waren — „hören Sie mich — und lassen SicIhre Vernunft ebenso wie Ihr Herz die Antwort geben.
— Von dem ersten Augenblick an, wo wir uns begeg-neten, wurden Sic mir thcucr.- Ja, schon als Kindweissagten Ihre Holdseligkeit und Ihre Gcistcsstärkeso richtig, was Sie in reiferen Jahren werden würden
— schon damals ließen Sie in meinem Gcdächtniß einenentzückenden, gcheimnißvollcn Schatten zurück — einentreuen Propheten von dem Licht, das jetzt Ihr Bild