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— in ihrer prophetischen Vorherschnng — entspringt!Ich kann Ihnen entsagen ohne Murren — aber ichkönnte nicht mit Ihnen leben, wenn ich mir denkenmüßte, Sic hätten auch nur Einen Kammer, bei demich Sic nicht trösten dürfte, obwohl Sie immerhinFreuden haben und genießen möchten, die ich nichtthcilen könnte. Und das Schicksal zeigt mir kein sodunkles und schreckliches Bild — nein, nicht einmalIhren Verlust — nicht einmal Ihre Gleichgültigkeit,ja selbst nicht Ihre Abneigung — als Ihre Entdeckung
— nachdem die Zeit schon die Reue fruchtlos gemachthätte — daß Sie Phantasie oder Freundschaft irrigfür Neigung — ein Gefühl für Liebe genommen hät-ten! Evelinc, ich habe Ihnen Alles vertraut — dießganze wilde Herz, das jetzt und immer das Ihrige ist.Mein Schicksal steht bei Ihnen!"
Evelinc war stnmm — er faßte ihre Hand —und ihre Thränen rieselten häufig und warm darauf.Unruhig und ängstlich ^og er sie an sich und schauteihr ins Angesicht.
„Sic fürchten mir wehe zu thun," sagte er mitblaffen Lippen und bebender Stimme. „Sprechen Sie
— ich kann Alles ertragen."
„Nein — nein," sagte Evelinc stammelnd; „ichfürchte nichts, als Sic nicht zu verdienen!"
„Sie lieben mich also — Sic lieben mich!" riefMaltravcrs wild und preßte sie an sein Herz. DerMond ging in diesem Augenblick auf und der winter-liche Rasen und die dunkeln Bäume wurden in dem