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auf seiner Stirne — kein Zweifel in seinem funkelndenAuge! Er war ein Sterblicher und er gab sich demEntzücken hin, sich geliebt zu glauben. Er druckteschweigend Theresens Hand, verließ sic plötzlich undeilte Evelincn nach. Madame de Montaigne begriffAlles was in ihm vorging; und wie sic ihm folgte,wußte sic bald ihre Kinder auf die Seite zu bringenund kehrte mit ihnen ins Hans zurück, unter dem Vor-wand, wie sic ihnen zuflüstcrte, Zusehen, ob ihrVaternoch nicht angckommcn scy. Eveline und Maltraverssetzten ihren Spaziergang fort, anfänglich nicht wissend,daß die übrige Gesellschaft nicht mehr in ihrer Nähe war.
Die Sonne war unter und sic befanden sich ineinem Thcilc des Guts, der, im Gegensatz zum klebri-gen, nach englischem Geschmack angelegt war; derWeg wand sich schlangcnähnlich unter einer Fülle vonunregelmäßig gepflanztem Immergrün hin; die Scenewar cingeschloffen und begrenzt — außer wo man ineiniger Entfernung durch eine Lichtung der Bäume,die Aussicht auf einen fernen Kirchthurm hatte, überwelchem, blaß und schön der lächelnde Abcndsternschimmerte.
„Das erinnert mich an meine Hcimath," sagteEveline weich.
„Und später wird cs Sie an mich erinnern," sagteMaltravcrs in flüsterndem Tone. Er heftete sein Augeauf ihres als er sprach. Nie hatte sein Angesicht sotreu sein Herz ausgesprochen — nie hatte seine Stimmeso unverstellt das tiefe und leidenschaftliche Gefühl