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der Verlust vergütet ward. Und Sie haben immernoch Bedenklichkeiten?"
„Welcher wahrhaft Liebende hätte sic nicht? Wiejung — wie liebenswürdig — wie Werth leichtererHerzen »nd schönerer Gestalten als ich ist sie! GebenSie mir die Jahre wieder, die seit unserer Begegnungin Como verflossen, dann will ich hoffen I"
„Und so reden Sic zu mir, die ich solches Glückgefunden in der Vermählung mit einem Mann, der,als wir uns heirathcten, etwa zehn Jahre älter warals Sic jetzt sind."
„Ja, aber Sic, Theresa, waren eben ganz dazugemacht, das Leben durch das Glas eines Claude Lor-rain zu betrachten."
„Ach, Sic reizen mich zum Zorn mit diesen Ucbcr-fcinheitcn — Sie wenden sich ab von einem Glück,das Sic nur fordern dürfen."
„Steigern Sic — steigern Sic meine Hoffnungennicht zu hoch," rief MaltravcrS in großer Bewegung— „Ich habe mich selbst den ganzen Tag geschult.Aber wenn ich in einer Täuschung bin!"
„Vertrauen Sie mir — Sie sind cs nicht.Sehen Sic, eben jetzt wendet sic sich um, nach Ihnenzu scheu — sie liebt Sie, liebt Sie, wie Sic cs ver-dienen. Diese Ungleichheit der Jahre, die Sic sobeklagen, macht ihre Neigung nur inniger und edler!"
Theresa wandte sich um gegen MaltravcrS — er-staunt über sein Schweigen. — Wie freudestrahlendtrug er sein Herz in seinem Angesicht — kein Trübsinn