Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
51
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taumelte, erschrocken und erblindet, zurück. Cäsarini,dessen Wahnsinn, wenn er seine volle Höhe erreichte,der gefährlichsten Art war hob seine Waffe vonneuem, und wahrscheinlich hätte nur der Tod die bei-den Feinde geschieden: aber das Bellen des Hundesließ sich wieder hören, und Cäsarini, den Laut miteinem gellenden Gekreisch beantwortend, warf denFeucrbrand weg und floh mit unglaublicher Schnellig-keit durch den Wald. Er eilte fort durch Gebüsch undSchlucht und die Hecken zerrissen ihm die Kleiderund das Fleisch hielt aber nicht inne in seinemRennen, als bis er endlich, erschöpft und athcmlos,zur Erde sank, und in weiter Ferne die zweite Mor-genstunde schlagen hörte. Er hatte den Wald verlassen ein Pächtcrhans stand vor ihm und die weißenDächer und zerstreuten Hütten hoben sich gegen denruhigen Himmel. Die Spuren von Menschen derfriedliche, gesellige Himmel und die Nähe vernünftigerMenschen wirkten wie ein Zauber auf den Geist,welchen die jüngste Aufregung mehr als gewöhnlichverstört hatte. Der unglückliche Elende betrachtete diefriedlichen Wohnsitze und seufzte tief auf dann er-hob er sich von der Erde, kroch in eine der an dasPachthaus stoßenden Hütten, warf sich auf Stroh undschlief gesund und tief bis Tagesanbruch, wo dieStimmen von Bauern in dem Schuppen ihn weckten.

Er stand auf, erfrischt, ruhig, und hinsichtlich desGewöhnlichen vernünftig genug, um keinen Verdachtseiner Geisteskrankheit zu veranlassen. Er näherte sich