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Leier zu lauschen! Scp ruhig, du roher Mann! — du ver-scheuchst die Engel, deren Hauch eben jetzt durch meineHaare säuselte!"
„Es ist zu gräßlich !" rief der grimmige Mann desBluts, schaudernd; „meine Feinde sind unbarmherzig,und geben mir einen Narren statt eines Schließers!"
„Ha! einen Narren!" ricf Cäsarini aus, aufsprin-gend und den Soldaten mit de» Augen ansticrcnd,welche in der Glut des Feuers, mit ihr wetteifernd,sunkclten. „Und Wer bist denn Du? — welcher Teu-fel aus der tiefsten Hölle, der du dich mit meinenVerfolgern gegen mich verbündet hast?"
Mit dem Instinkt seines alten Berufs und seinerTapferkeit erhob sich auch der Soldat, als er die Be-wegungen seines Begleiters sah, und seine trotzigenZüge arbeiteten in Wuth und Furcht.
„Fort!" sagte er seinen Arm schüttelnd; „wir ver-bannen dich aus unserer Nähe! — dicß ist unser Schloß— und unsere Wachen sind zur Hand!" und damitdeutete er auf die schweigenden, dürren Bäume, diein geisterhafter Kahlheit umher standen. Fort!"
In diesem Augenblick hörten sic in der Entfernungdas tiefe Anschlägen eines Hundes und Beide schrieenzugleich: „Sic sind hinter mir her! — Verrathcn!"der Soldat sprang dem Cäsarini an die Kehle; aberim selben Augenblick raffte der Italiener einen halb-verbrannten Feucrbrand auf und schlug mit dem glü-henden Ende desselben seinen Angreifer ins Gesicht.Der Soldat stieß einen Schmerzensschrei aus, und