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hast noch Fieber; — bis ich Dich das nächste Mal be-suche, hast Dn Dich vielleicht hinreichend erholt, daßDu den Arzt entbehren und die Luft verändern kannst.Mittlerweile, weißt Du irgend etwas zu nennen, wasDu Dir hcrbcigeschafft oder verändert wünschest?"
Cäsariui hatte diese Rede mit einem spottendenSarkasmus »m den Mund angchört, aber mit einemAusdruck so hoffnungslosen Jammers im Auge, wienur diejenigen sich denken können, die schon Wahn-sinnige in ihre» lichten Zwischenräumen beobachtethaben. Er sank nieder und sein Haupt fiel ihm finsterauf die Brust herab. „Nein," sagte er, „mir fehltnichts als frische Luft oder der Tod — einerlei welcher."
De Montaigne blieb einige Zeit bei dem Unglück-lichen und suchte ihn zu trösten; aber es war umsonst.Doch aber, als er aufstand um wcgzugchcn, fuhr Cä-sarini auf und rief, seine großen, schwcrmüthigcnAugen starr auf ihn heftend: „Ach, verlaßt mich nochnicht. Es ist so fürchterlich allein zu scpn mit denTvdtcn und noch etwas Acrgcrem als den Todtcn!"
Der Franzose wandte sich ab, um seine Thräncnabzuwischcn und die Bewegung seines Herzens etwaszu stillen; er setzte sich wieder und suchte ihn wiederzu trösten. Endlich erlaubte ihm Cäsariui, dem An-schein nach ruhiger, sich wcgzubegebcn. „Geht," sagteer — „geht — sagt Theresen ich scy besser — ich liebesie zärtlich — ich werde noch so lange leben, um ihreKinder warnen zu können, daß sie keine Poeten werden.
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