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zügcn war keine Aehnlichkcit; aber bisweilen gemahnteihn ein Ton in Evelincns Stimme, ein einzelner Zngihres Benehmens, eine Haltung, eine Gcbcrde —über die Kluft der Zelt ihn hiniibcrtragcnd — anPoesie, Hoffnung und Alice.
In der Jugend Beider — der Abwesenden undder Gegenwärtigen — lag eine Aehnlichkcit — sie lagauch in der Einfalt, der Anmuth beider. Vielleichtbesaß Mce^ursprünglich mehr wahre Tiefe, mehr Glutdes Gefühls, mehr Erhabenheit des Gemüths, alsEveline. Aber bei ihrer langen Vernachlässigung undUnwissenheit waren ihre edelsten Eigenschaften ver-schlossen und unentfaltet geblieben. Und Eveline, dieihm an Rang Gleiche — Eveline, die sorgsam Erzo-gene — Eveline, deren Neigung er so lange gepflegtund deren Wesen er so tief stndirt hatte — besaß sogroße Vorzüge gegenüber dem armen Baucrmädchcn!Und doch schien ihn oft das arme Bauermädchen ausdiesem schönen Antlitz anzulächeln. Und in Evelinenliebte er halb wieder Alice!
So kamen jetzt diese Beiden täglich zusammen;ihr Umgang war sogar noch vertrauter als früher —ihre Gcmüther entfalteten sich stündlich mehr einanderund wurden sich durchsichtiger. Aber immer noch zögerteMaltravcrs von Liebe zu sprechen; — sie waren Freunde— mehr nicht, — Freunde, so weit nur die Ungleich-heit ihrer Jahre und ihrer Lebenserfahrungen ihnen zusepn gestattete. Und in dieser jungen und schuldlosenNatur — mit ihrer Geradheit — ihrem Enthusiasmus