Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
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inenden Herzens gewesen, in welchem der Grundsatznoch nicht an die Stelle der Aufwallung des Augen-blicks getreten. Alice die holde Alice sie hatteer freilich in der ersten Blüthe der Jugend geliebtmit knabenhafter romantischer Zärtlichkeit. Er hattesie innig heiß geliebt aber vielleicht war er niein Liebe zu ihr gewesen; jahrelang hatte er umihren Verlust getrauert ihm selbst unbewußt hatteihr Verlust seinen Charakter umgcwandclt, und einenschwermiithigcn Schleier dämpfend über alle Farbenseines Lebens geworfen. Aber sic, deren Jdccnkrcisso beschränkt war sic, die erst zur Erkcnntniß sichdurchzukämpfcn anfing wie die Puppe zum Falter wie Vieles in dieser verschwenderisch ansgestatteten,reichen Natur, die sich ans den weiten Gefilden desLebens frei erging, mußte das Bauernmädchen nnauS-gcfüllt gelassen haben! Sie hatten nichts gemein ge-habt, als ihre Jugend und ihre Liebe. Es war einTraum, der über dem Dichtcrknaben hingerauscht warin der Morgendämmerung ein Traum, den er sichoft gesehnt hatte zuriickzurufen ein Traum, dessenBild ihn wieder besuchte um Mittag aber der, wiealle kindischen Gesichte, jeder Zeit, das Herz Erwei-tert, und die Leidenschaften ungebändigt und mnvcr-zchrt ließ! Jahre lange Jahre waren seit da-mals verflossen, und doch war vielleicht Ein bewußt-loser Zug, der Maltravcrs so Plötzlich an Evclinefesselte, gerade ein nicht zu beschreibendes, geheimesEtwas, das ihn an Alice erinnerte. In den Gesichts-