Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
31
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Dricf an Elcveland angcdcntct hatte), Eveline dieEntdeckung machen sollte, daß sic nicht für einanderpaßte»! Die Möglichkeit eines solchen Schlags machtetiefen Eindruck auf sein Urtheil das Schauerlichedesselben machte sein Herz erzittern! Bei all seinemStolz besaß Maltravers doch eine gewisse Dcmuth,die vielleicht mit Ursache seiner Zurückhaltung war. Erwußte welch ein schöner Besitz die Jugend ist mitihren sanguinischen Hoffnungen ihrem elastischenGeist ihren unerschöpflichen Hiilfsqucllcn. Wasgalten in den Augen von Franc» die Erwerbungen,welche er den Manncsjahrcn verdankte? Die umfassende,aber traurige Erfahrung die dürre Weisheit dieans Enttäuschungen gebaute Philosophie? Er konntegeliebt scpn bloS wegen des nichtigen Schimmers sei-nes Namens und Rufes und die Liebe konnte ver-schwinden, so wie durch Gewohnheit die Illusion ver-blaßte. Mäimcr von starken Gefühlen sind ans ihreneigenen Genius eifersüchtig. Sic wissen, wie so etwasganz von dem eigentlichen, gcmiithlichen Wesen Ver-schiedenes oft der Klcuius ist sie fürchten, wegeneiner Eigenschaft, und nicht um ihrer selbst willen ge-liebt zu werden.

So besprach er sich und stritt mit sich selbst sostiegen, wie der Pfad sich für seine Hoffnungen geeb-net und gereinigt hatte, neue Befürchtungen vor ihmauf; und so brachte ihm die Liebe, wie sic immerpflegt, in ihrem brennenden Erwachen:

Viel Qualen, Zweifel, Tvdespein!

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