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so weite Laufbahn der Hoffnung und des Sommersvor ihr liegt, da tritt an die Stelle der Täuschungvon Heute die Neuheit von Morgen — und die Sonnedie zur Mittagshöhe cmporstcigt, trocknet nur ihrebrünstigsten Thrä'nen. Aber wenn wir die Epoche imLeben erreicht haben; wo, wenn das Licht uns anszu-gchcn anfängt, wenn die letzte Rose welkt, wir fühlen,daß cs für den Verlust keinen Ersatz mehr gibt, unddaß Kälte und Finstcrniß in der Nähe sind — da wirddie Liebe für uns ein Schatz, den wir bewachen undanhäufcu mit der Aengstlichkcit eines Geizhalses. Unserejüngste Neigung ist unser Liebling und unser Idol, dasthcnerstc Pfand der Vergangenheit und die zärtlichstgehegte Hoffnung für die Zukunft. Eine gewisse Schwcr-ninth, die sich in unsere Freude am Besitz mischt, er-höht nur ihren Reiz. Wir suhlen »ns selbst so abhän-gig davon für alle noch künftigen Wcchsclfällc desGlücks. Unsere andern Fahrzeuge — unsere stattlichenLustgalcrcn — unsere prächtigen Silberflottcn desStolzes — sind von der unbarmherzigen Fluth ver-schlungen worden. Dicß letzte Schiff befrachten wirmit nnserm ganzen Gut — seinem schwachen Schutzvertrauen wir uns selbst an. Der Stern, der cs führt,ist unser Führer — und in dem es bedrohenden Sturmsehen wir unfern eigenen Untergang drohen!
Noch immer Lebte Maltravcrs zurück vor demGcständniß, das ihm auf dem Mund schwebte — nochimmer hielt er sich an die Handlungsweise, die er sichselbst vorgczcichnct hatte. Wenn je (wie er in seinem