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wären. Wenn meine Liebe uncrwicdcrt bliebe! — ichkann kämpfen, den Schlag zu verwinden — ich kannmich in das Treiben der Wcl-t mischen — kann mir dieMiene geben, mich mit den Bestrebungen Anderer zubeschäftigen — aber mein Herz würde gebrochen sehn!Sprechen wir nicht mehr hievon — Sic haben mirmein Geheimniß durch Ucberraschnng abgcwonncn, ob-gleich cs sich muß von selbst verrathen haben. — Ler-nen Sic aus meinem Beispiel, wie unnatürlich heftig
— und in der Regel wie unheilvoll — die Liebe wird,wenn mau sie verschiebt bis zu der Zeit, wo — beidem stärkern Wachsthum aller Gefühle — die Liebesich in Granit eingräbt!"
Maltravers, wie über seine eigene Schwäche zür-nend', setzte seinem Pferde die Sporen ein und sieritten eine Zeit lang, ohne zu sprechen, scharf fort.
Dieß Schweigen benutzte Legard, um über Alleswas er gehört und mitangeschcn hatte, nachzudenkcn
— sich Alles was er Maltravcrs schuldig war, insGcdächtniß znrückzurufcn — und che dieß Schweigenwieder gebrochen wurde, hatte der junge Mann schonden edeln Entschluß gefaßt, selbst jedem Versuch, jederHoffnung, mit Maltravcrs als Nebenbuhler in dieSchranken zu treten, zu entsagen; — auf alle Erwar-tungen, die er so im tiefsten Herzen gehegt, zu ver-zichten — sich von Evclincns Umgang fern zu halten
— treu und fest die großmiithige Handlung zu vergel-ten, der er die Erhaltung seines Lebens — die Ret-tung seines reinen Namens verdankte!