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den Ihre Rosen pflücken, so lang es noch Mai ist;und Sic werden nicht scchSunddrcißig Jahre alt wer-den, als ein nach Glück »nd Häuslichkeit schmachtender,getäuschter und einsamer Mann — daß Sic dann,wenn Ihr Ideal gefunden ist, entsetzt zuriickbcbcnmüßten bei der Entdeckung, daß Sie zwar keine vonden sehnenden und strebenden Kräften zur Liebe, aberviel von den anmuthigcn Reizen verloren haben, durchwelche die Liebe will angclockt scpn!"
Es lag so viel inniges und ernstes Gefühl in die-sen Worten, daß sie sogleich Lcgards Sympathien leb-haft ansprachcn. Er fühlte sich unwiderstehlich getrie-ben, das Schlimmste zu erfahren.
„Maltravers," sagte er in hastigem Ton, „eswäre ein nichtiges Compliment, wenn ich Ihnen sagenwollte, Sie würden wohl nicht fruchtlos lieben, viel-leicht ist es unzart von mir, einer allgemeinen Be-merkung eine bestimmte Bedeutung zu geben; und doch— doch kann ich nicht umhin zu glauben, daß ich IhrGchcimniß entdeckt habe — und daß Sie nicht gefühl-los sind gegen die Reize der Miß Cameron!"
„Lcgard," sagte Maltravers, und so stark warseine glühende Neigung zu Evclinen, daß sic alle seinenatürliche Kälte und Zurückhaltung verdrängte — „ichgestehe Ihnen offen und gerade heraus, daß in mei-ner Liebe zu Evelinc Cameron die letzten Hoffnungenmeines Lebens liegen. Ich habe keinen Gedanken,keinen Ehrgeiz, keine Empfindung, die nicht ihr geweihtBulwer's Romane. l,XXIk. 3