Druckschrift 
4 (1842)
Entstehung
Seite
109
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es ohne Liebe keine Civilisation, keine Musik, keine Poesie,keine Schönheit, kein anderes als ein thierisches Leben gäbe.

Aber man betrachte sic in ihrer himmlischeren Gestalt in ihrer gänzlichen Selbstverlängnnng in ihreminnigen Zusammenhang mit Allem, was nur zart undedel am Geiste ist ihrer Macht über alles Schmutzigedes Daseyns ihrer Herrschaft über die Götzen einesniedrigeren CultnS ihrer Macht, einen Palast aus derHütte, eine Oase in der Wüste, im Eisland einen Som-mer zu schaffen, wo sie athmet, befruchtet und glühenmacht: und das Wunderbare wird vielmehr das, daß sieso Wenige in ihrem heiligsten Wesen erschauen. Was dieSinnenmenschen ihre Genüsse nennen, sind die gering-sten ihrer Freuden. Wahre Liebe ist weniger eine Lei-denschaft, als ein Symbol. Mejnonr, wird die Zeit kom-men, wo ich Dir von Viola sprechen kann als von einemGeschöpf, das gewesen?.

Auszug ans dem dritten Vricsc.

Weißt Du wohl, daß ich mich in neuesten Zeitenmanchmal gefragt habe: Ist keine Schuld in einer Er-kenntnis die uns so von unserer Gattung geschieden hat'?Es ist wahr, je höher wir steigen, um so haffenswerthererscheinen uns die Laster der kurzlcbcnden Bewohner desStaubes; um so mehr durchdringt und durchglüht unsdas Gefühl der Güte des Allgutcn, um so unmittelbarerscheint unser Glück von Ihm auszuströmen. Aber ande«