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Auszüge aus dein swcitcn Vricse.
Mich selbst nicht rein genug erachtend, um ein soreines Herz einzuweihen, rufe ich zu ihrer Verzückungjene holdesten und zärtlichsten Bewohner der Lüste an,welche der Poesie, die die Schöpfung instinktartig errathet,die Ideen der Sylphen und Glendoveer's an die Hand ge-geben haben. Und selbst diese waren minder rein, alsihre Gedanken, und minder zärllich als ihre Liebe! Siekönnten sich nicht über ihr menschliches Herz erheben, denndieses hat schon seinen Himmel in sich.
Ich habe sie so eben im Schlafe betrachtet! —ichhabe sie meinen Namen hauchen gehört. Ach! was Andernso süß ist, hat für mich seine Bitterkeit; denn ich denke,wie bald die Zeit kommen kann, wo dieser Schlaf ohneeinen Traum sehn — wo das Herz, das diesen Namenaussprechen heißt, kalt sehn wird, und die Lippen, die ihnaussprechen, stumm. Welche doppelte Gestalt hat doch dieLiebe! Wenn wir sie nur in ihrem groben Wesen unter-suchen — wenn wir nur ihre fleischlichen Bande ansehen— ihre augenblicklichen Genüsse — ihr stürmisches Fieberund ihre stumpfe Erschlaffung — wie sonderbar scheint esdann, daß diese Leidenschaft das höchste und letzte Trieb-rad der Welt seyn soll — daß sie es ist, die die größtenOpfer eingegeben, und auf Gesellschaften und alle Zeitengewirkt hat, daß ihr der erhabenste und liebenswürdigsteGenius jederzeit seine Huldigung gewidmet hat; — daß