Druckschrift 
4 (1842)
Entstehung
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bebst, allein zu sepn! So geht es auch mir, endlichsuche auch ich Convertiten meines Gleichen auchich schaudere davor, allein zu sehn! Wovor du mich ge-warnt hast, das tritt ein. Die Liebe führt alle Dinge aufsich zurück. Entweder muß ich zu der Natur der Geliebtenherabgczogen, oder muß ihr Wesen zum meinigen erhöhtwerden. Wie Alles, was der ächten Kunst angehört,immer uothwendig eine Anziehungskraft für uns gehabthat, deren innerstes Wesen in dem Idealen besteht, wo-her die Kunst stammt, so habe ich in diesem schonen Ge-schöpfendlich das Geheimniß erkannt, das mich vom erstenBlick an sie band. Die Tochter der Musik wurde, indemdie Musik in ihr Wesen überging, Poesie. Es war nichtdie Bühne mit ihren hohlen Lügen, was sic anzog,- eswar das Land in ihrer eigenen Phantasie, das die Bühnezu concentrtrcn und darzustellen schien. Hier fand diePoesie eine Stimme hier erkämpfte sie sich eine unvoll-kommene Gestalt, und dann, als dieser Boden sich unge-nügend zeigte, fiel sie auf sich selbst zurück. Sie färbteihre Gedanken, sie durchglühte ihre Seele; sie brauchtekeine Worte, sie erschuf keine Wesen; sie erzeugte nurEmpfindungen und verschwendete sich an Träume. Endlichkam die Liebe; und da, wie ein Fluß ins Meer, ergoßsie ihre rastlosen Wellen, und wurde stumm, tief und still der ewige Spiegel des Himmels.

Und kann sie nicht mittelst dieser Poesie, die in ihrliegt, in die große Poesie des Weltalls eingeführt wer-den? Ost höre ich ihrem sorglosen Geschwätze zu, und