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den Blicken weniger offen dalagen, als der Schatten derPlatane. Auf dieser Insel find die Erdharzquellen, vonwelchen Herodot erzählt. Oft sah ihn bei Nacht der Mondwenigstens ans den Myrten- und CystnSgebüschen her-vortreten, welche die Hügel um den Sumpf bekleiden, derdie Quellen mit dem entzündlichen Stoffe einschloß, des-sen sämmtliche medicinische Anwendungen, in der Wirk-samkeit ans die Nerven des organischen Lebens, die neuereWissenschaft vielleicht noch nicht ergründet hat. Dochöfter noch verbrachte er seine Stunden in einer Höhle,ans dem einsamsten Thcil der Küste, wo die Stalaktitenbeinahe wie von der Hand der Kunst geordnet scheinen,die der Aberglaube der Bauern in wenigen alten Sagenin Verbindung setzt mit den zahlreichen und beinahe un-aufhörlichen Erdbeben, welchen die Insel so ganz beson-ders unterworfen ist.
Was immer die Bestrebungen seyn mochten, welcheihn zu diesen Wanderungen trieben und diese Orte beiihm in Gunst setzten : entweder standen sie in Verbindungmit — oder waren fle sonst untergeordnet Einem herr-schenden Hauptwunsch, den jeder neue Tag, verlebt inder süßen menschlichen Gesellschaft Viola'S, bestärkte undbekräftigte.
Die Scene, von welcher Glyndon in seiner Ver-zückung Augenzeuge gewesen, war der Wahrheit getreu.Und bald nach jener Nacht bekam Viola eine dämmerndeAhnung, daß ein Einfluß, sie wußte nicht welcher Art,Macht über ihr glückliches Leben zu gewinnen'rang. Ge-