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4 (1842)
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sic die Raubgier getrieben hatte. Die Fußtapfcn von vie-len Andern verfolgte man bis zur Küste. Es schien alsmüßten die Mitschuldigen nach dem Fall ihrer Führergeflohen sepn. Aber als der vcnetianische Proveditore,die oberste Behörde der Insel, kam, nm die Sachen zuuntersuchen, nmhüllte das unerklärlichste Geheimniß dieArt und Weise, wie die Bösewichter den Tod gesundenhatten. Zanoni hatte keinen Fuß aus dem Gemache gesetzt,wo er gewöhnlich seine chemischen Studien betrieb. Kei-ner der Diener war auch nur im Schlafe gestört worden.Keine Spuren von Gewaltthat waren an den Leichnamenzu entdecken. Sie starben und deuteten nicht. Von diesemAugenblick an war Zanoni'S Haus, ja, die ganze Nach-barschaft, wie geheiligt. Die benachbarten Dörfer, er-freut von einer schweren Plage befreit zu sevn, betrach-teten den Fremden als einen Mann, den die Pagiana"(oder Jungfrau) unter ihren besonder» Schutz genommenhabe. In der That bewahrten die lebhaften Griechen derUmgegend, leicht empfänglich für alle äußeren Eindrücke,und erstaunt über die eigenthümliche, majestätische Schön-heit des Mannes, der ihre Sprache wie ein Eingeborenerverstand, der sie oft in ihren kleinen Bekümmernissenaufrichtete, und dessen Hand sich nie bei ihren Bedürf-nissen verschloß, noch lange nachdem er ihre Küsten ver-lassen hatte, sein Andenken in dankbaren Ueberlieferungen,und zeigten noch die hohe Platane, unter der sie ihn oftallein und nachdenklich, in der Hitze des Mittags hattenfitzen sehen. Aber Zanoni hatte auch Aufenthaltsorte, die