Druckschrift 
4 (1842)
Entstehung
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sichte, undeutlich aber scheu, wie diejenigen, welche siein ihren früheren Tagen gehabt hatte, aber beharrlicherund eindrucksvoller, begannen ihr bei Tag und Nacht vor-zuschweben, wenn Zanoni abwesend war; in seiner Gegen-wart erblaßten sie, und schienen weniger schön als diese.Zanoni befragte sie lebhaft und genau über diese Heimsu-chungen, schien aber nicht befriedigt und manchmal be-troffen über ihre Antworten.

Sage mir nichts," sagte er eines Tages,vondiesen unzusammenhängenden Bildern, diesen Verschlin-gungen sternheller Gestalte» in einem Chortanze, oderden köstlichen Melodien, welche Dir der Musik und Spra-che der fernen Sphären anzngehören scheinen. Ist nichtEine Gestalt Dir deutlicher und schöner erschienen alsdie übrigen hat nicht Eine Stimme mit Deiner Zungegesprochen, und Dir von seltsamen Geheimnissen und feier-licher Wissenschaft zngeflüstert?"-

Nein; Alles ist verworren in diesen nächtlichen oderwachen Träumen; und wenn ich beim Laut Deiner Schrittezu mir selbst komme, behält mein Gedächtniß-nur einenunbestimmten Eindruck von Glück. Wie verschiedenwie kalt gegen die Wonne, an Deinem Lächeln zu hän-gen, und Deiner Stimme zu lauschen, wenn sie sagt:Ich liebe Dich!"

Aber wie kommt es denn, daß Gesichte, wenigerschön als diese, Dir einst so lockend erschienen? Wiekommt es, daß sie damals Deine Phantasie erregten undDein Herz erfüllten? Einst sehntest Du Dich nach einem