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entscheidet, werden wir uns wieder sehen." Mit diesenWorten entfernte sich der Unbekannte langsam und ver-schwand unter dem Schatten der Felsen. Ein Boot glittrasch über das Wasser; cs landete; ein Mann sprang ansUser, und Glyndon erkannte Zanoni.
„Ich gebe Dir, Glpndon, ich gebe Dir nicht mehrdie Wahl glücklicher Liebe und heiteren Genusses anheim.Die Stunde dafür ist jetzt verstrichen, und das Schicksalhat die Hand, welche die Deinige hätte werden können,mit der meinigen verbunden. Aber ich habe Dir große Ga-ben zu verleihen, wenn Du die Hoffnung aufgeben willst,die an Deinem Herzen nagt, und deren Erfüllung vor-auszusehen selbst ich nicht in meiner Macht habe. LaßDeinen Ehrgeiz den eines Menschen seyn, so kann ichihn im vollsten Maße befriedigen. Die Menschen wün-schen vier Dinge im Leben — Liebe, Reichthum, Ruhm.Macht. Die erste kann ich Dir nicht mehr geben, dieübrigen stehen mir zur Verfügung. Wähle, was.Du da-von willst, und laß uns dann im Flieden scheiden!"
„Das sind nicht die Gaben, nach welchen mich ge-lüstet. Ich wähle Erkcnntniß (die in der That, -wie derGelehrte sagt, Macht ist, und zwar die höchste); diese Er-kenntnis; muß Dein seyn. Für fie, und für sie allein habeich Violas Liebe hingegeben; sie, und sie allein, mußmeine Belohnung seyn."
„Ich kann Dir nicht widersprechen, Wohl aber Dichwarnen. Der Wunsch, zu lernen, schließt nicht immer da»Vermögen, zu erwerben, in sich. Ich kann Dir, es ist