Druckschrift 
3 (1842)
Entstehung
Seite
84
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Throne? Was sind tausend Opfer gegen Einen für unfernBund gewonnenen Junger! Und Du, Zanoni," fuhrMejnvur »ach einer Pause fortDu, selbst Du, solltediese Neigung zu einer sterblichen Schönheit, die Du,gegen besseres Wissen, zu nähren wagtest, mehr als einevorübergehende Laune und Phantasie seyn, sollte sic,einmal in Deine innerste Natur eingcdrungcn, Theil neh-men an ihrem leuchtenden und dauernden Wesen selbstDu magst leicht noch Allem trotzen, um Deine Geliebtezum Wesen Deinesgleichen zu erheben. Nein > unterbrichmich nicht. Kannst Du sehen, wie Krankheit sie bedrohtGefahr sie umschwebt die Jahre sie beschleichen dieAugen trübe werden die Schönheit welkt währenddas Herz, noch ingcudlich, sich an das Dcinige anschließtund anklamnicrt kannst Du dies sehen, und weißt, daßDein" .

Halt!" rief Zanoni heftig.Was ist jedes andereSchicksal, verglichen mit dem Tod des Schreckens? Ha!wenn man den kältesten Weisen den heißblütigsten En-thusiasten den härtesten Krieger mit Nerven von Eisen todt in ihren Betten gefunden hat, mit verdrehtenAugäpfeln und sträubendem Haare, bei dem ersten Schrittauf dem furchtbaren Pfad des Fortschrittes glaubstDu, daß dies schwache Weib, von deren Wange ein Klir-ren des Fensters, das Nechzen der Nachtenle, der Anblickeines Tropfen Blutes aus dem Schwert eines Mannes,alle Farben verjagen würde, auch nur Einen Blick auS-halten konnte von-Weg! Der bloße Gedanke von