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„Ha!" sagte Mervale, „das scheint verdächtig.Erklärt Euch genauer!"
Und Glyndon, im ernsten Eifer seiner Leidenschaft,erzählte seinem Freunde, was zwischen ihm und Zanonivorgefallen — wobei er nur, er wußte selbst nicht rechtwarum? die Erwähnung seines Ahnherrn und der ge-heimnißvollen Brüderschaft verschwieg.
Diese Erzählung gab Mervale allen Vortheil, den ernur wünschen konnte. Himmel! mit welchem gesunden,schlauen Menschenverstand er schwatzte! Wie augenfälligeine charlatanmäßige Coalition zwischen der Schauspie-lcrin und ihm, der vielleicht — Wer mochte es wissen?— ihr vom Besitz gesättigter, heimlicher Beschützer war?Wie zweideutig der Charakter des Einen, — die Stellungder Andern! Welche List in der Frage der Schauspielerin!Wie gründlich hatte Glyndo», dein ersten Impuls seinernüchternen Vernunft folgend, die Schlinge durchschaut!Was! sollte er mit solchen mystischen Possen in eineübereilte Ehe sich hineinschmcicheln und scheuchen lassen,weil Zanoni, ein ihm ganz Fremder, ihm mit ernstemGesicht gesagt hatte, er müsse sich entscheiden, che die Uhreine gewisse Stunde geschlagen?
„Thue wenigstens dießsagte Mervale höchst ver-nünftig, — „warte, bis die Frist verstrichen ist; es ist nurein Tag weiter. Mache Zanoni's Plan zunichte. Ersagte Dir, er wolle Dich vor morgen Mitternacht tref-fen , und bietet Dir Trotz, ihn zu meiden. Pah! laß unsaus Neapel weg nach einem benachbarten Orte gehen.