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-in Schurke oder ein Dummkopf; werthlos, oder nochschlimmer als werthlos, aber er konnte dem Titianfitzen, und sein Portrait ist vielleicht unschätzbar! Einpaar Zolle übermalte Leinwand tausendmal schätzbarerals ein Mann mit seinen Adern und Muskeln, Gehirn,Willen, Herz nnd Verstand!
In diesem Cabinet saß ein Mann von etwa drei-undvierzig Jahren; mit dunkeln Augen, gelbfahl, mitkurzen, hervorstehenden Zügen, mit auffallend starken Kie-fern, und dicken, stnnlichcn, aber Entschlossenheit verra-
thenden Lippen; dieser Mann war der Fürst von-.
Seine Gestalt war über mittlere Größe und ziemlich zurWohlbelcibtheit hinneigend; gekleidet war er in einenweiten Schlafrock von prächtigem Brokat, Auf einemTisch vor ihm lag ein altmodischer Degen und Hut, eineMaske, Würfel und Würfelbecher, ein Portefeuille, undein kunstreich gearbeitetes silbernes Tintenfaß.
„Nun, Mascari," sagte der Fürst, seinen Parasitenanblickend, der an der Einfassung des tiefen, vergitter-ten Fensters stand, — „nun, der Cardinal ist zu seinenVätern versammelt. Ich bedarf des Trostes bei dem Ver-lust eines so vortrefflichen Verwandten; und wo ist einehonigsüßere Stimme als die der Viola Pisani?"
„Spricht Eure Ercellcnz im Ernste? So bald nachdem Tode Sr. Eminenz?"
„Desto weniger wird man davon sprechen und michIm Verdacht haben. Hast Du den Namen des Uebermü-thtgen in Erfahrung gebracht, der uns in jener Nacht