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sagte Morton. „Ich bin nach England gekommen, Euchzu suchen."
„Mich?" sagte der alte Mann, halb aufstehend, undseine Augen, jetzt völlig blind, schweiften leer über Mortonhin— „Mich? Warum? Wer seyd Ihr? — Ich kenneEure Stimme nicht!"
„Ich komme im Auftrag Eures Sohnes."
„Meines Sohnes!" rief der alte Mann mit großerHeftigkeit. „Der Verworfene; der Entehrte! der Schänd-liche ! der Verfluchte —"
„Still! Ihr schmäht einen Todten!"
„Einen Todten!" murmelte der unglückselige Vater,auf den Sitz, von dem er aufgestanden, zurücktaumelnd,„einen Todten!" und der Ton seiner eignen Stimme warso voll innerer Qual, daß der Hund zu seinen Füßen,welchen Morton bisher nicht bemerkt hatte, mit einemmißtönenden Geschrei gleichsam das Echo davon machte,was Philipp an den entsetzlichen Tag erinnerte, wo erhatte den Sohn den Vater zum letztenmal auf Erden ver-lassen sehen.
Dieser Ton führte Fanny auf den Platz zurück; undmit freudigem Lachen, das einen seltsamen Contrast da-gegen bildete, warf sie sich auf das Gras neben den Hundund suchte ihn zum Spielen zu locken. So waren dennhier, an dieser Stätte des Todes, die vier Glieder dergroßen Kette zusammen gebracht: üppig blühendes Leben— trostloses, kindisches Alter — Kindheit, noch kaum der