Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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oh! wenn dein Andenken so tief in meines Bruders Herz,gegraben ist, wie in das meinige, wie oft wird es ihnwarnen und retten. Dies Andenken! es ist für mich dergute Engel meines Lebens gewesen! Dir dir verdankeich es in deinem Tode selbst, wenn ich, zwar verirrt, dochkein Verbrecher bin wenn ich mit den Aussätzigen gelebthabe, und noch nicht angesteckt bin!" Sein Mund ver-stummte jetzt, aber nicht sein Herz.

Nachdem ihm so einige Minuten verflossen, wandteer sich zu dem Kinde, und sagte sanft und mit zitternderStimmeFanny, man hat Dich beten gelehrt Duwirst in der Nähe dieses Platzes wohnen willst Dumanchmal hieher kommen und beten, daß Du gut undunschuldig heranwachsest, und ein Segen werdest für die-jenigen, die Dich lieben?"

Wird Papa immer kommen und mich beten hören?"

Diese traurige, unbewußte Frage schnitt Morton insHerz. Das Kind konnte den Tod nicht fassen. Er hattegesucht, ihr ihn zu erklären, aber sie war gewohnt, ihrenBeschützer als todt zu betrachten, wenn er abwesend vonihr war, und sie bestand noch immer darauf, daß er wie-der lebendig werden müsse, lind dieser Mann des stür-mischen wüsten Lebens und des Verbrechens, der ohneReue, ohne Absolution, von der Sünde weg zum Gerichthinübergegangen: es war eine schauerliche Frage, ob dersie werde beten hören?

Ja!" sagte er nach einer Pauseja, Fanny,es ist ein Vater, der Dich beten hört; und zu ihm bete,