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Wett zu und er lehnte seine Schläfe, feucht von trübemSchweiß, an ihre Brust.
„Ich bin eine arge Last für Dich gewesen, Marie;wir hätten nicht so bald heirathen sollen; aber ich glaubtemich kräftiger. Weine nicht; wir haben, Gott sep Dank,keine Kinder. Es wird für Dich viel besser seyn, wenn ichdahin bin."
So stieß er Wort um Wort mühsam heraus —dann hielt er plötzlich inne und schien in Schlaf zu fallen.
Das Weib versuchte ihn saust wieder auf sein Kiffenzu legen — der Kopf fiel schwer zurück — die Kinnladehing herab — die Zähne waren fest übereinander — dieAugen standen offen und waren wie Stein — die Wahr-heit drängte fich ihr auf!
„Jean! Jean! O Gott, er ist todt! und ich war amEnde noch unfreundlich gegen ihn!" Mit diesen Wortensank fie über den Leichnam, zum Glück selbst bewußtlos.
Gerade in diesem Augenblick lugte ein menschlichesAntlitz zum Fenster herein. Durch diese Oeffnung sprang,nach einer augenblicklichen Pause, ein junger Mann leichtins Zimmer. Er sah sich mit hastigem Blick um, bemerkteaber kaum die auf dem Bett ausgestreckten Gestalten. Esgenügte ihm, daß fie zu schlafen schienen und ihn nichtsahen. Er stahl sich durch das Zimmer, dessen Thüre Marie,wie man fich erinnern wird, offen gelassen hatte, und Mgdie Treppen hinunter. Er hatte beinah schon den Hosraumerreicht, in welchen die Treppen führten, als er unten amPförtnerstübchen Stimmen hörte.