so
„Nicht einen 8on; überdies ist sie versagt/'
„Oh, jetzt sch ich sie erst recht — sie ist nicht hübsch— gar nicht. Ich irrte mich — ich meinte sie nicht. Ichmeinte die junge Dame im blauen Kleide."
„Immer schlimmer — die ist schon vermählt. Sollich Euch vorstellen?"
„Ach, Monsieur de Baudemont," sagte Madame d'Nn-ville, „habt Ihr ein neues Lureau äe mariaxe aufge-funden?"
DerVikomte gab sich die Miene, die Frage zu über-hören. Aber er wandte sich zu Eugenie, nahm sie beiseite,und sagte mit einer Miene, in welche er viel Kummer zulegen sich bestrebte: „Ihr wißt, meine thcnre Cousine,daß ich Euch zu gefallen einwilligte, meinen Sohn hieherzu berufen, obgleich es, wie ich immer gesagt, sehr un-angenehm ist für einen Mann wie ich, in der Blüthe desLebens, mit einem großen Junge» von neunzehn bis zwanzigJahren herumzuziehen. Die Leute sagen dann bald: deralte Vaudemont und der junge Vaudemont. Jndeß andie Gefühle eines BaterS wendet man sich nie vergebens."Hier führte der Vikomte sein Taschentuch an die Augenund fuhr nach einer Pause fort: „Ich habe nach ihm ge-schickt — ich ging sogar zu Eurer alten Lonne, MadameDufour, um ein Logis bei ihr zu miethen, und heute —denkt Euch meinen Schmerz — erhalte ich einen schwarz-gesiegelten Brief. Mein Sohn ist todt — ein plötzlichesFieber — es ist schrecklich!"