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hörte. Er fuhr auf — wie der in seiner Höhle gefangeneEber auffährt — und lauschte blaß und athemlos.
„Still! — sie sind uns auf der Spur! — sie kom-men!" und wie er dies flüsterte, drehte sich der Schlüssel!von außen im Schloß — die Thüre schüttcrts. „Nur ge-mach! — der eiserne Riegel schützt uns Beide — hieher!"Nnd der Falschmünzer schlich an die Thüre der Nebentreppe.Er schloß sie auf und öffnete sie vorsichtig. Ein Mannsprang durch die Ocffnung:
„Ergebt Euch! Ihr seyd mein Gefangner!"
„Nimmermehr!" rief. Gawtrey, schleuderte den Ern-gedrungenen zurück und schlug die Thüre zu, obgleich andr^kräftige Männer mit aller Kraft sich dagegen stemmten.
„Ho, ho! Wer will des Tigers Käfig öffnen?"
Vor beiden Thüren hörte man jetzt Stimmen. „Oeff-net, im Namen des Königs, oder Ihr habt keine Scho-nung zu erwarten!"
„Bscht!" sagte Gawtrey, „noch ein Ausweg — dasFenster — das Sail!"
Morton öffnete das Fenster, Gawtrey machte dasSail auseinander. Der Morgen dämmerte schon; es warhell auf den Straßen, aber Alles draußen schien ruhig.Die Thüren knarrten und schlitterten unter dem Andrän-gen der Verfolger. Gawtrey schleuderte das Sail überdie Straße hinüber nach der gegenüberliegenden Brüstung;nach zwei oder drei vergeblichen Versuchen packte der amEnde angebrachte Haken und saß fest — der gefährlichePfad war fertig.
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