Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
79
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hörte. Er fuhr auf wie der in seiner Höhle gefangeneEber auffährt und lauschte blaß und athemlos.

Still! sie sind uns auf der Spur! sie kom-men!" und wie er dies flüsterte, drehte sich der Schlüssel!von außen im Schloß die Thüre schüttcrts.Nur ge-mach! der eiserne Riegel schützt uns Beide hieher!"Nnd der Falschmünzer schlich an die Thüre der Nebentreppe.Er schloß sie auf und öffnete sie vorsichtig. Ein Mannsprang durch die Ocffnung:

Ergebt Euch! Ihr seyd mein Gefangner!"

Nimmermehr!" rief. Gawtrey, schleuderte den Ern-gedrungenen zurück und schlug die Thüre zu, obgleich andr^kräftige Männer mit aller Kraft sich dagegen stemmten.

Ho, ho! Wer will des Tigers Käfig öffnen?"

Vor beiden Thüren hörte man jetzt Stimmen.Oeff-net, im Namen des Königs, oder Ihr habt keine Scho-nung zu erwarten!"

Bscht!" sagte Gawtrey,noch ein Ausweg dasFenster das Sail!"

Morton öffnete das Fenster, Gawtrey machte dasSail auseinander. Der Morgen dämmerte schon; es warhell auf den Straßen, aber Alles draußen schien ruhig.Die Thüren knarrten und schlitterten unter dem Andrän-gen der Verfolger. Gawtrey schleuderte das Sail überdie Straße hinüber nach der gegenüberliegenden Brüstung;nach zwei oder drei vergeblichen Versuchen packte der amEnde angebrachte Haken und saß fest der gefährlichePfad war fertig.

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