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gesehen," fuhr der junge Mann fort, noch immer fest,aber mit bleicher Wange und Lippe, „und das Band zwi-schen uns ist auf immer zerrissen. Unterbrecht mich nicht;es ist nicht meine Sache, Euch zu schelten. Ich habe vonEurem Brod gegessen und aus Eurem Kelch getrunken.Euch blind vertrauend, und im Glauben, Zhr sehet wenig-stens rein von jenen schwarzen, entsetzlichen Verbrechen,für die es keine Sühne gibt, wenigstens in diesem Leben,— mein Gewissen gelähmt durch Jainmer^und Noth, meineSeele eingeschläfert durch Verzweiflung — ergab ich micheinem Manne, der mich auf eine zweideutige, verdächtige,vielleicht unehrenhafte Lebensbahn führte — aber doch,nach meinem Glauben, keine mit Abscheulichkeit und Blutbefleckte. Ich erwache am Rand des Abgrundes — meinerMutter Hand winkt mir vom Grab; ich meine ihre Stimmezu Horen, während ich mit Euch spreche — ich trete zurück,so lang es noch Zeit ist — wir trennen uns, und fürimmer!"
Gawtrey, dessen stürmische Leidenschaft seine Seelenoch mächtig festhielt, hatte bisher in finstrem, trutzigemSchweigen, mit zornigen Runzeln auf seiner zusammenge-zogenen'Stirne, zugehört, jetzt erhob er sich mit einemFluche:
„NnS trennen! daß ich einen neuen Verräther loSlassen soll in die Welt! Uns trennen! nachdem Ihr micheben von einer That her kommen seht, die, wenn man nurdavon flüstert, mich unter die Guillotine bringt! UnS tren-nen— nimmermehr! wenigstens nicht lebend!"