Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
68
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Argwöhnisch! nun» «m so besser!" setzte sichgleichgültig an den Tisch und zündete seine Pfeife an.

Und jetzt» Monsieur Giranmont," sagte Gawtrey»indem er den obersten Platz am Tisch einnahm,setzt Euchzu meiner Rechten. Ein halber Feiertag Euch zu Ehren.Räumt diese höllischen Werkzeuge weg» und mehr Wein,

MC8 amis!"

Die Gesellschaft richtete sich um den Tisch herum ein.Unter verzweifelten Leuten findet sich beinah jederzeit einHang zur Lustigkeit. Ein einsamer Spitzbube ist finsterund mißmuthig, aber eine Rotte von Spitzbuben ist fröh-lich. Die Falschmünzer schwatzten und lachten laut. Mr.Birnie mit seinem trntzigen Schweigen schien den Andernwie fremd, obgleich er in der Mitte saß. Denn in einemgeräuschvollen Kreise baut eine schweigende Zunge eineMauer um ihren Inhaber. Aber dieser Ehrenmann hieltinsgeheim ein lauerndes Auge aus Giraumont und Gaw-trey gerichtet» welche am einen Ende der Tafel sehr freund-schaftlich miteinander zu plaudern schienen. Der jüngereNovize dieser Nacht war bei gleicher Schweigsamkeit einnicht minder scharfer Beobachter als Birnie. Eine unheim-liche, unerklärliche Ahnung hatte ihn seit dem Eintreten»Monsieur Giraumonts ergriffen» und sie ward noch ver-stärkt durch Gawtreys Benehmen. Seine sehr scharfe Be-obachtungsgabe hatte in der Artigkeit des Hanptmannsgegen den Gast etwas Falsches entdeckt etwas Gefähr-liches in dem blitzenden Auge» das Gawtrey immer, wenner mit Giraumont sprach, aus die Lippen dieses Mannes