Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
52
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Gawtrey sich selbst warm zu halten pflegte. Denn diesersonderbare Mann, den seine erstaunliche Konstitution undglückliches Temperament unter allen Umständen lebhaftempfänglich machten für den tüchtigsten sinnlichen Lebens-genuß, pflegte immer, wenn der Tag sich neigte, aus ihremelenden Gemach herausznkriechen, und seiner Vermum-mung vertrauend, worin er wirklich es zur Meisterschaftgebracht hatte, zu einem der restaurants der bessern Artsich zu begeben, und für den Augenblick seine Sorgen ineiner guten Mahlzeit zu begraben, William Gawtrey hättesich keinen Strohhalm um den Fluch des DamokleS beküm-mert. Das Schwert über seinem Kopf hätte ihm nie denAppetit verdorben! Auch hatte er sich neuerdings in vielhöherem Grade als früher dem Trinken ergeben der guteund schöne Verstand des Mannes wurde stumpf und schwer;und das war ein Schauspiel, das Morton nicht mit anse-hen konnte. Aber so groß war Gawtreys gesunde Lebens-kraft, daß er, nachdem er so viel Wein und geistige Ge-tränke hinuntergeschüttet, als hingereicht hätte, um eineganze Gesellschaft von Fuchsjägern zu decken, und, manch-mal in unbändiger, wilder Lustigkeit, manchmal in trüb-sinnigem Gejammer, verratben hatte, daß auch er nichtgänzlich unverwundbar war für den Thyrsus des Gottes, dennoch, sobald seine Geistesthätigkeit in Anspruchgenommen wurde, oder, ganz besonders, ehe er wegging,jenen geheimnißvollen Erpeditionen nach, die ihn die halbe,manchmal die ganze Nacht von Hause entfernt hielten,seinen Kops in kaltes Wasser zu tauchen Pflegte so viel