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„Bravo! Wie viel Mann wollt Ihr mit Euch*nehmen?"
„Zwölf bis zwanzig muß ich außen als Wache anf-stellen. Aber hineingehen muß ich allein. Das ist die Be-dingung; ein Mitschuldiger, der für seinen eignen Hals zusehr fürchtet, um offen den Verräther zu spielen, will michtn das Haus — ja, in das Zimmer einführen. Seiner Be-schreibung nach ist es nvthwendig, daß ich das Lokal genaukenne, um ihnen den Rückzug abzuschneiden; so werde ichdann morgen Nacht den Bienenkorb einschließen und denHonig nehmen."
„Es sind immer verzweifelte Bursche, diese Falsch-münzer; daher rath' ich Euch Vorsicht."
„Ihr vergeht, daß ich auch Einer war, und ihreFreimauerei kenne."
Ungefähr zu derselben Zeit, wo diese Unterredungauf dem Polizeibureau stattfand, saßen in einer andernGegend der Stadt Morton und Gawtrey allein bei ein-ander. Einige Wochen waren seit ihrem Einzug in Parisverflossen und der Frühling war zum milden Sommergereift. Das Haus, worin sie wohnten, lag in dem vor-nehmen guaeiioo des Faubourg St. Germain; die benach-barten Straßen enthielten die ehrwürdigen alten Gebäudeder gefallenen bioblesse; aber ihre Wohnung lag in einemengen, schmutzigen Gäßchen, und das Haus selbst schienbettelhaft und baufällig. Das Zimmer war eine Boden-stube im sechsten Stockwerk, und das Fenster, nach hintengehend, hatte die Aussicht auf eine andre Reihe von Häusern