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hörte einen Polizeiwächter mit jenem Eifer sprechen,durch den die Aufregung einer Erzählung sich zu charakte-risiren Pflegt.
„Mein Argwohn ward geweckt," sagte er, „als ichvorüber ging, und das Frauenzimmerchen am Geländerdes Steges stehen sah. So schleuderte ich denn ein Weil-chen hin und her, und als sie nicht fvrtging, trat ich zuihr, und da hörte ich sie stöhnen. Sie aber wendete sichzu mir her, denn ich mußte sie erschreckt haben; undnimmer werd' ich ihr Gesicht vergessen, so wehbeladeusah's aus, und doch war das Frauenzimmer noch so jungund so hübsch. Nu, ich red' sie an, und sag', 'lieb'Kind, was will Sie hier um diese Stund' am Stege?'Antwortet sie: 'Zch wart' auf 'uen Kahn, mit dem meineMutter von Ntchmond kommen soll.' Na, albern genugwar ich, daß ich dem unglücklichen Kinde glaubte, abersie sah so ruhig und so reputirlich aus. So ging ichdenn weg, und nach einer Minute oder so, denn weithatt' ich mich mit Fleiß nicht entfernt, hör' ich einenschweren Plump in's Wasser. Da wußt' ich freilich, wasan der Sache war. Ich lief zurück, und sah die Unglück-liche noch Einmal wieder kommen. Da ich nicht schwim-men kann, rief ich nach Hülfe. Nun, wir halfen auch,aber es war zu spät."
„Armes Mädchen!" ließ sich ein altes Höckerweibvernehmen. „Mag wohl 'ne unglückliche Liebschaft ge-habt haben!"