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stnchenswerthe böse Geister, durch die eine Engelsscele—meine theure, schmählich nun mir verkannte Julie in dieWildnisse der Verzweiflung gejagt ward!
Fast unglaublich ist der Gedanke, in wie sv kurzerZeit all diese Erlebnisse auf mich eingedrungen waren.Binnen wenigen Wvchen hatte ich der Liebe gesammteGeschichte durchlebt — der Liebe erstes mystisches Gefühl— ihre Gluth der Leidenschaft — ihren Hader — ihrenKaltstnn — ihren Bruch -— ihr Lebewohl für immer —Alles, Alles hatt' ich erlebt!
Vier Tage später erhielt ich — nicht von Julien —von Juliens Schwester einen Brief, der im Tone einerärmlichen, mit sich selber nicht einigen Impertinenz ab-gefaßt war, nnd mich vollends mit der Wendung auö-söhnte, die die Geschichte genommen hatte. Inzwischenenthielt das Schreiben eine Mittheilnng, die ich nichtmit Gleichgültigkeit hinnehmen konnte — nämlich die,daß Julie der wiederholten Bewerbung ihres früherenAnbeters Gehör gegeben hätte und sich ehestens mit ihmverehelichen würde. „Sie trägt mir ans," schloß dieWittwe ihren Brief, „Ihnen zu sagen, daß sie rechtWohl die Absicht durchschaut, die Sie hegen, indem Sieerheuchelte Wünsche für ihr Glück äußer», und daß Sienichts wollen als sie von dem ihr früher gewordenen Hei-rathsantrag ablenken; sie sieht ein, daß Sie noch immerden Herrn über sie spielen mögten, nnd daß Ihr Groß-muthsanerbieten nichts ist als Herablassung einer eingebil-deten Geistes- nnd Hcrzens-lleberlegenheit. Dennoch
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