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über mich davongetragen hatte, und äußerte, durch meinSchweigen immer dreister gemacht, und im Vertrauenauf meine Leidenschaft für Julie, geradezu, daß es hierfür mich keinen andern Ausweg gebe, als — Heirath.In einem empfindsamen Weltmanne wird nichts leichterreg gemacht, als der Argwohn. Mir schoß es auf, alsob man mich hier einfangen wollte. Konnte Julie hierdie Hand mit im Spiele haben? Hatte sie sich darum zugleicher Zeit so zurückhaltend als liebend gezeigt, um michin's Garn zu locken? Ich gab mich zwar diesem Verdachtenicht hin, doch blieb er, ich weiß selbst nicht wie, mirhalb nnd halb im Gemüthe. Meine Liebe zu Julien warso heftig, daß, wenn sie nicht plötzlich entstanden wäre,ich Alles geopfert, und Julie auf der Stelle geheirathethaben würde. Allein mit plötzlich aufgewalltcr Leiden-schaft verknüpft sich keine Hochachtung. Man schämt sichihrer, man scheut sich, ihr gänzlich sich hinzugeben, manfühlt, daß, wenn man auch nicht der Betrogene Anderer,doch der seiner eigenen Sinne ist, nnd eben das Bewußt-sehn des Uebertriebenen in unserer Leidenschaft lehrt unsauf der Huth sehn, nicht durch dieselbe verrathen zuwerden.
Ich antwortete nichts auf den Antrag der Wittwe,ließ sic aber ans meinem Wesen vermuthen, daß derselbeseincnZweck Wohl nicht verfehlen würde, nnd verließ nacheinem freundlichen Vertrage das Haus, denn ich ver-sprach meinerseits, Julie niemals mehr heimlich zu