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auf das Leben an, und überließ mich jeglichem Plane,jeglichem Treiben, sobald sich mir damit die Aufregungder Neuheit verknüpfte. Solch ein Wandel erzeugt mehrNückerinnernug als Hoffnung; er lenkt unsere Träumezurück auf Vergangenes, anstatt uns durch dieselben derZukunft entgegcuzuflügcln — er gibt uns Aufregung durchRückblick, aber Nebersättiguug wenn wir auf noch kom-mende Tage schauen. Das Vergnügen der Jugend istein köstlicher Trank, in welchem die Perle anfgelösetward, an welcher unser männliches Alter sich erfreuensollte!
So viel von Juliens Geliebten, an welchem dasBeste das war nnd ist, daß Julie ihn liebte!-
„Die halbe Stunde ist vorüber — wird Julie kom-men? W>e mein Herz klopft! Der Abend ist hell undheiter — wodurch kann sie verhindert worden seyn? —Ich höre Fußtritte — — Ha! bist Du es, Julie?"
Julie nahm meinen Arm und drückte ihu schweigend.Ich schob den Schleier ihres Hutes zurück; und blicktebei'm Scheine einer Gassenlaterne ihr in's Gesicht.— sieweinte,
„Was ist mit Dir, Theucrste?" fragt' ich.
„Meine Schwester hat Deinen jüngsten Brief anmich entdeckt — ich hatte ihn fallen lassen nnd —"
„Himmel! wie konntest Du so unvorsichtig seyn.Doch hoffe ich, es wird nichts auf sich haben. Wassagte Deine Schwester?"
„Ich — ich sollte Dich nicht wieder sehen."