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Für jetzt genügen Liebe, Abenteuer und BelustigungenDeinem durchaus unehrgeizigeu Knechte/'
„Du hast genrtheilt und beschlossen, wieNlltagsmeu-schen urtheilen und beschließen," antwortete Kesamim mitKälte, während jedoch durch seine schattigen und unzu-nnterscheidenden Mienen ein Strahl lebendigen Feuerszuckte. „Du selber bist es auch, der sich die Pforten mei-nes Reiches verschleußt;" und indem er seine Arme auf-hob, fuhr er in leisem und überaus mildem Tone fort —„Mystischer, einlullendcr Aether Du, der Du die Weltder Nacht durchdringest, der Du mit geheimer und holderMacht die Erde umkreiset hältst, dessen Einfluß sich vonder Kelchestiefe der Blüthe bis zu dem ruhelosen Herzendes Menschen erstreckt, und der Du das Leben nur stockenlässest, um es zu erneuen — feierlicher, heiliger Schlafkomm heran, und schließe in Deine thanigen und zartenArme die Seele dieses Deines Vasallen! Für mich, wei-ßest Du, bist Du nicht da. — Gleichwie der Strom Tagund Nacht dahin wogt, gleich dem Feuer, das im Busendes Vulkans der Mond mit seinem feuchtkalten Scheinenicht zu löschen vermag — vermagst auch über mich Dunichts; Dein Geist hat keine Herrschaft" über den meini-gen." Als Kvsem dies sprach, und während seine letztenWorte wie ferner Sang in meinen Ohren schrillten, be-mächtigte sich meiner der Schlummer. Magier und Dameentschwanden meinem Blick — ich war allein mit demSchlafe.