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gekommen, als eine seltsame Erscheinung, vor der er zuerschrecken schien, vor ihm nnd mir aufschwebte — eswar eine wirkliche Gestalt oder doch eine einem Weibeähnliche Gestalt, aber von riesenhafter Größe. IhrAntlitz wies sich schön, jedoch ernst und schauerlich, denneine tiefe, leichenähnliche Ruhe schien auf demselben zulagern. Sie trug aus ihrem Haupt ein mattlenchtendesDiadem, unter welchem ihre dnnkeln, sorgfältig geschei-telten und geringelten Locken majestätisch herabwallten.Das Diadem schien aus Licht gewoben oder geflochten zuseyn, denn es war unerfaßbar und zitternd, und als dasdem Stein ähnliche, regunglose und ruhevolle Gesichtuns anblickte, erinnerte es mich an die Bilder jener gi-gantischen Sphynre, deren Abbildungen' die göttlicheVerehrung überlebten, die ihnen dargebracht worden ist;mehr aber noch ward ich dadurch an schwankende und un-zuerklärende Träume erinnert, die mir vor vielen Jahren,jedoch nicht in meiner gegenwärtigen Eristenz gekommenwaren — ein schwaches, unklares, verworrenes Rückcr-lnnern, das die Seele aus den Trümmern eines vormali-gen Dascyns sich gewann. Die Gestalt dieser weiblichenErscheinung aber war nicht von Fleisch und Bein, son-dern durchsichtig und ätherisch, so daß durch ihr nebelar-tiges Gewand das Mondlicht wie durch einen Schattendrang. Nnd eine Stimme entwallte des Weibes Lippen,wiewohl diese sich nicht regten, und die Stimme sprach:„Mächtigster der Magier der Erde, willst Du Dicherkühnen, ohne meine ausdrückliche Zustimmung meine